Von Sabine Walter

Das Echo der Korken und Silvesterknaller ist verklungen. Das alte Jahr abgeschlossen, das neue Jahr kommt langsam in Schwung. In vielen Organisationen bedeutet das auch: Mitarbeitergespräche stehen an.

Obwohl Mitarbeitergespräche ein zentrales Führungsinstrument sind, fristen sie doch in vielen Unternehmen ein stiefmütterliches Dasein. Hauptgrund Nummer 1: Gut geführte Mitarbeitergespräche erfordern Zeit.

Vorgesetzte, die sich diese Zeit in regelmäßigen Abständen für ihre Mitarbeiter nehmen, zeigen damit Respekt für den jeweils Einzelnen und legen somit den Grundstein für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Vorgesetzte, die eine wirkliche Dialogkultur leben, führen wöchentlich mit jedem Teammitglied einen 30-minütigen Jour Fixe durch. In diesen werden Ziele definiert, strukturiert Feedback gegeben, Zielerreichungen festgehalten und aktuelles besprochen.

Die Nutzenpotenziale einer solchen Dialogkultur sind vielfältig. Nachstehend seien einige genannt:

  • Grundlage für vertrauensvolles Miteinander
  • Erhöhte Arbeitseffektivität durch wiederkehrenden Zielfokus
  • Verbesserte Arbeitseffizienz durch regelmäßiges Feedback
  • Starke Reduktion der „Tür- und Angel-5-Minuten“
  • Informationstransparenz bei Chef und Mitarbeitern
  • Gutes Gefühl für die Stimmung im Team
  • Kontinuierliche Entwicklung der Mitarbeiter

Wie ein Mitarbeitergespräch aufgebaut werden kann und mit welchen Fragen Vorgesetzte durch ein solches Gespräch führen können, haben wir in unserem “Logbuch Mitarbeitergespräche” zusammengefasst. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.